Das Prinzip der Authentifizierung ist dasselbe: Zwischen Browser und Webserver werden Schlüssel ausgetauscht, die im sogenannten Handshake abgeglichen werden. Stimmen die Schlüssel überein, wird die Kommunikation verschlüsselt. Die Stärke dieser Verschlüsselung hängt von den Webservereinstellungen ab, ist aber meist so hoch, dass sie nur unter massivem Aufwand zu knacken ist.


Let’s Encrypt bietet derzeit aber keine erweiterten Zertifikate für eine Organisationsvalidierung (OV) oder erweiterte Validierung (EV) an. Das heisst, dass über Let’s Encrypt Zertifikate zwar der normale Verschlüsselungshinweis in der Adresszeile verfügbar ist, die so beliebte grüne Adresszeile aber nicht umgesetzt werden kann. Ein weiterer Unterschied ist, dass Let's Encrypt Zertifikate nur eine Laufzeit von 90 Tagen haben und somit regelmässig verlängert werden müssen. Ein kostenpflichtiges SSL-Zertifikat hat i.d.R. eine Laufzeit von zwölf bis 36 Monaten.


MOORnetworks unterstützt Let's Encrypt bei allen Plattform-Diensten durch eine integrierte Schnittstelle, worüber der Kunde selber mit zwei Klicks, innert 20 bis 30 Sekunden, HTTPS-Verschlüsselungen einrichten, Zertifikate anfordern und installieren kann.